Bezugnehmend auf unseren Foreneintrag hier (Beteiligung ist gern gesehen
) wollte ich heute mal ein paar Zeilen zum Thema Geld und dessen Anwendung schreiben.
Deutschland hat kein Geld – das hört man an jeder Ecke. Die Folge: wir (der Staat) muss SPAREN, SPAREN, SPAREN und alle Bürger können das anhand des desolaten Staatshaushaltes nachvollziehen und unterstützen die bitter nötigen Maßnahmen (mehr oder weniger murrend).
Die Frage, die sich jedoch jedem Menschen angesichts der stetitg steigenden Unterhaltskosten und immer noch höheren Steuer- und Abgabensätze stellen sollte ist folgende: WARUM fehlt uns Geld!?
Waren vor einigen Jahren z.B. die momentanen Spritpreise noch absolut unvorstellbar und viele Leute sagten schon voraus ihre Fahrzeuge abzuschaffen, wenn ein gewisser Schwellenwert erreicht wird, so wird heute brav ein Preis geblecht, der jenseits jeglicher Vorstellungen liegt und nur still vor sich hingemeckert.
Dennoch: trotz astronomischer Öko- und drastisch erhöhter MW-Steuer, trotz beibehaltenem Soli-Zuschlag, etc. etc. fehlt uns überall Geld – wie das!?
Der Grund ist – aus meiner Sicht – ganz einfach festzulegen: der Staat missbraucht seine Einnahmen.
Die Gelder werden nicht den ihnen zugedachten Zielen zugeschoben, sondern fließen (siehe obigen Link) ins Ausland, in andere Bereiche, etc.
Dass das nicht funktionieren kann, ist klar. Unklar ist, weshalb das den Politikern nicht klar wird?
Der Staatshaushalt ist mal wieder ein Thema, bei dem ich mich ganz ehrlich frage, ob die Menschen, die das ganze leiten wirklich noch alle 5 Sinne beeinander haben.
Wenn ich Ökosteuern erhebe, dann sind die Einnahmen für die Umwelt da.
Wenn ich Autobahnsteuern habe, dann sind die für den Unterhalt derselben da.
Wenn ich Rentenbeiträge und Arbeitslosenversicherung kassiere, dann muss das Geld entsprechend genutzt werden.
Sollte danach dann noch etwas über bleiben, dann können damit andere vorhanden finanziert werden und auch mal etwas in andere Länder oder Vereinigungen (EU/UNO) fließen.
So denkt jeder Unternehmer… so MUSS jeder denken, der nicht bankrott gehen will – wieso also nicht unsere Regierung!?
Natürlich machen sich soziale Akte gut und jeder freut sich, wenn er jemandem helfen kann… aber wenn man sich damit selbst schadet, dann haben sich die Gnadenakte ins Perverse verdreht!
IMHO fließt zum großen Teil noch immer das schlechte Gewissen der Deutschen mit hinein.
Deutschland hat in der Vergangenheit vieles verbrochen.
So, jetzt hab ich es gesagt und damit ist das Thema vorbei! Wie lange soll man denn noch Mahnmäler errichten (die absolut überteuert sind, dazu noch scheiße aussehen und mit dem Holocaust, etc. gar nichts zu tun haben!), wie lange noch für (Ur-)Enkel von vor 70 Jahren vertriebenen und ermordeten Menschen Abfindungen zahlen? Das Thema ist VORBEI! Es gibt kaum noch Menschen, die “dabei” waren und nach all den Jahren sollte doch der ganzen Welt klar sein: Wir haben damit nichts mehr zu tun, wir finden es nicht gut und wir haben schwer dafür büßen müssen – aber jetzt reicht es!
Wieso muss sich Deutschland weiterhin das Wohlwollen anderer Nationen erkaufen? Wieso die EU/UNO mit riesigen Summen beliefern, ohne dass wir dort etwas zu sagen hätten? Wieso ständig das Gefühl haben, dass man helfen muss, wenn irgendwo auf der Welt etwas schiefläuft?
Das schlechte Gewissen muss endlich abgelegt werden; es hat keinerlei Daseinsberechtigung mehr.
Der andere Punkt ist… wir lassen es mit uns machen!
Jawohl, das ist es… die Deutschen sind dafür bekannt, jahrelang am Stammtisch zu grummeln und zu schimpfen, aber eben nichts zu ändern. Hätten wir dieselbe Situation in anderen EU-Ländern (z.B. Frankreich), dann wäre dort die Hölle los, das Land würde streiken, es gäbe Unruhen und Ausschreitungen und die Regierung würde gezwungen etwas zu ändern.
Mir ist schon klar, dass ich gerade dasselbe tue… meckern und nichts ändern… für kranke (und arme) Menschen ist es aber noch viel schwerer sich zu wehren.
Wir brauchen darum Fürsprecher und -streiter, einen Verein/eine Partei, die gegen diese Situation angeht… wer erklärt sich bereit?
Nun, das ist die Situation… die Regierung macht sowieso, was sie will, aber sie sollte eines nicht übersehen: Aktionen wie die oben verlinkte schüren das Misstrauen in und die Abneigung gegenüber der Regierung und zudem auch den Fremdenhaß, auch wenn weder die Länder, noch die Einwanderer, die von unserer Freigiebigkeit profitieren etwas für die Dummheit unserer Regierung können.
Ganz klar: Hätte ich irgendwo die Möglichkeit, für nicht vorhandene Verwandte (oder solche, die lieber in der Heimat geblieben sind) Unterhalt zu bekommen oder meinen Titel als “Mathematiker”, den ich für das heroische Zusammenzählen der Preise von 1l Milch und 2 Kartons Eier erhalten habe, anerkennen zu lassen, dann würde ich das auch tun.
Irgendwann ist das Maß aber voll und dann wird es unglaublich krachen… die z.T. massiv steigenden Zahlen bei extremen Parteien und Vereinigungen, sowie das ebenso massiv schwindende Interesse an der Politik und die Wahlbeteiligung sind die drohenden Vorboten.
Der Staat muss endlich wieder das tun, wofür er etabliert und wozu wir die Regierung gewählt haben: das beste für Deutschland und dessen Bürger tun.